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Magnificat: DST Meets DSA

Chorprojekt “Magnificat”: DST meets DSA

… aus Sicht des Chores …

“Eine rundum großartige Erfahrung!” war der übereinstimmende Kommentar zu dem Gemeinschaftsprojekt des Erwachsenenchors der DS Thessaloniki mit dem Kammer- und Schülerchor der DS Athen. Sozusagen als krönender Abschluss seines vierjährigen Wirkens als Musiklehrer, Chorleiter und Dirigent des von ihm neu aufgebauten Schülerorchesters wagte Joachim Fritz in Kooperation mit der Musiklehrerin der DSA, Anke Spiegel, ein sehr anspruchsvolles Projekt für Orchester und Chor:„Magnificat – The Groovy Version of Ox“ von Christoph Schönherr.

Als er uns die Musik zum ersten Mal vorspielte, um unsere Zustimmung zu dem Projekt zu bekommen, waren wir sofort von den mitreißenden Rhythmen dieser Stücke begeistert und fingen umgehend mit den Proben an. Parallel dazu begann Anke Spiegel in Athen die Stücke mit den Chören der DSA einzustudieren.

Nach 6 Monaten getrennter Vorbereitung kamen dann am Samstag, den 9. Mai 2015, die Sängerinnen und Sänger aus Athen zu dem gemeinsamen großen Probenwochenende.

Schon kurz nach ihrer Ankunft in der DST am Nachmittag und gestärkt von Kaffee und Kuchen ging es los. Welch ein gewaltiger Unterschied, als da plötzlich 60 Stimmen, statt wie gewohnt 20, sich zum “Gloria” vereinten. Die Begeisterung war groß. Besonders im Sopran und bei den Männerstimmen war der Unterschied enorm.

Nach den Proben verbrachten die Gäste den Abend in ihren Gastfamilien, bei Freunden, Verwandten oder im Hotel.

Motiviert und voll Energie setzten wir am Sonntagmorgen die Proben fort, um die schwierigen Stellen noch intensiver zu üben, alles zusammenzufügen und dem Ganzen den letzten Schliff zu geben. Zum ersten Mal waren nun alle Beteiligten zusammen, auch die Pianistin Lilia Vassiliadou, die uns das Jahr über bei den Proben auf dem Klavier begleitet und die Solistin Yula Michail. Unterbrochen nur von einer kleinen Mittagspause mit leckerem Buffet, gaben alle in diesen anstrengenden Stunden ihr Bestes, und das sollte später belohnt werden.

Glücklich über das gute Gesamtergebnis und voll Vorfreude auf das Konzert am kommenden Abend trennten wir uns am Nachmittag.

Danach hatten die Besucher aus Athen die Gelegenheit, die Schönheiten Thessalonikis und insbesondere der Ladadika zu entdecken.

Am Montagvormittag wurde für die Schüler eine Stadtralley inThessaloniki organisiert.

Am Montagabend dann der große Moment! Nach der Eurovisionshymne, gespielt auf der Mundharmonika von Schülern der fünften Klasse und Darbietungen der Preisträger von “Jugend musiziert”, folgte endlich die von allen mit Spannung erwartete Uraufführung des “Magnificat”. Und es war einfach: überwältigend! Von “Magnificat anima mea” bis “Sicut erat in principio” belohnten uns die Zuschauer mit begeistertem Applaus für die Arbeit der vergangenen Monate. Und wir alle wussten jetzt: Es hat sich gelohnt!

In Gesprächen mit Freunden und Verwandten beschlossen alle Mitwirkenden den Abend bei einem Glas Wein.

Voll des Lobes für die Gastfreundschaft, die gute Bewirtung, die netten Gespräche und die positive Erfahrung dieses einzigartigen Wochenendes verabschiedeten sich am Dienstagmorgen die Sängerinnen und Sänger der DSA und fuhren mit dem Bus nach Athen zurück.

Am Mittwochmorgen bepackten wir dann unseren Bus mit Instrumenten, Gepäck, Musikern und Sängern, und starteten zum Gegenbesuch in der DSA.

Nun kamen wir in den Genuss der Gastfreundschaft der Athener. Es erwarteten uns: ein herzlicher Empfang mit Kaffee und Kuchen, eine Führung auf dem Gelände des Olympiastadions und nach den Proben ein buntes Buffet im romantischen Innenhof der DSA. Am Donnerstag stand ein Besuch auf der Akropolis und im Museum auf dem Programm.

Am Donnerstagabend dann fand im Rahmen des Sommerkonzerts der DSA die zweite Aufführung des „Magnificat“ statt. Wiederum ein großer Erfolg, der mit reichem Applaus der Zuhörer und großzügigen Worten des Lobes vom Schulleiter der DSA, Herrn Thomas Fischer, kommentiert wurde.

Gemeinsam mit den Athener Sängern beschlossen wir in der Taverne „Lemoni“ diese ereignisreiche Woche bei gutem Essen, Wein und Bier.

Einen herzlichen Dank an Joachim und Anke, die keine Mühe gescheut und sehr viel Zeit und Energie in dieses Projekt investiert haben, um uns dieses Erlebnis zu ermöglichen.

Klaudia Fahrmeier, Manuela Koutras

 

… aus Sicht des Orchesters …

Wir, das Orchester der Deutschen Schule Thessaloniki (DST), haben gemeinsam mit der Deutschen Schule Athen (DSA), die 8 Stücke des Magnificats am 11.05.2015 in Thessaloniki und am 14. Mai in der Aula der Athener Schule vorgeführt. Beteiligt im Orchester waren größtenteils Schüler der 6. bis zur 11.Klasse, sowie zwei Lehrerinnen.

Im Januar haben wir zusammen mit unserem Musiklehrer Herrn Fritz die Proben an den Magnificat-Stücken begonnent. Magnificat ist der Lobgesang der Maria, mit dem sie nach der Ankündigung der Geburt Jesu durch den Engel Gabriel zu Besuch bei ihrer Base Elisabeth auf deren prophetischen Willkommensgruß antwortete. Wir haben nicht eine klassische Bearbeitung einstudiert sondern eine “Groovy Version”. Am gemeinsamen Probenwochenende, das am 9./10. Mai stattgefunden hat, haben wir uns mit der Sopranistin Frau Michail und mit dem Chor der DSA und DST getroffen um mehrere Stunden miteinander zu proben. Viele Schüler der DSA wurden bei uns in den Familien untergebracht. Am nächsten Tag fand das Sommerkonzert um 20 Uhr in der Aula unserer Schule unter der Leitung von Herr Fritz statt. Es war ein sehr aufregender Abend und wir bekamen viel Applaus. Da Herr Fritz nächstes Jahr leider nicht mehr an unserer Schule sein wird, schenkten wir ihm zum Abschied einen Taktstock.

Die Athener-Schüler sind am nächsten Tag zurückgefahren und am Mittwoch den 13.09.2015 sind wir nach Athen gefahren. Wir wurden auch hauptsächlich von Schüler-Familien aufgenommen. Praktisch war, das wir sie bereits kannten. In unserer Freizeit haben wir zusammen Athen besichtigt. Wir waren auf der Akropolis, in Plaka usw. Am Donnerstag, den 14. Mai um 19 Uhr, haben wir in der Aula der DSA vorgespielt. Dieses mal spielten wir unter der Leitung von Frau Spiegel, die Musiklehrerin der Deutschen Schule Athen.

Es war ein großes Projekt, für das wir oftmals auch am Wochenende propten. Für viele waren die Stücke des Magnificats eine Herausforderung, da sie sehr anspruchsvoll waren. Insgesamt hat es sich trotzdem gelohnt dabei zu sein, Spaß hat es auch gemacht. Für mich war es eine Bereicherung. Auch die Gastfamilie war sehr freundlich und die Stadt Athen hat mir auch gut gefallen. Ich hoffe, dass in Zukunft weiterhin solche anspruchsvollen Projekte gefördert werden, damit jeder von uns daran wachsen kann.

Maria-Stefania Tsagkalidi (9a)

Magnificat: DST Meets DSA

Diese Information ist auch verfügbar auf: Griechisch

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