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Das DFU-Konzept der DST

Das Konzept für den Deutschsprachigen Fachunterricht (DFU) der DST soll den Schülern die bestmögliche Hilfestellung beim Erlernen der – und Lernen mit der neuen Sprache geben und ihnen die damit verbundenen Ängste nehmen. Dieses Konzept wurde auf Grund langjähriger Erfahrung und durch den engagierten Einsatz zahlreicher griechischer und deutscher Kollegen erstellt und wird kontinuierlich weiterentwickelt.

Die DST orientiert sich in ihrem DFU-Konzept an der Methodik des Deutschsprachigen Fachunterrichts1 und seiner Weiterentwicklung in Form des Sprachsensiblen Fachunterrichts. Die Kernpunkte dieses Konzeptes sind, dass die Schüler in fachlich authentische, aber in zu bewältigenden Sprachsituationen gebracht werden, wobei die Sprachanforderungen knapp über dem individuellen Sprachvermögen liegen. Für einen optimalen Lernfortschritt erhalten die Schüler dabei so wenige Sprachhilfen wie möglich, aber so viele, wie individuell zum erfolgreichen Bewältigen der Sprachsituation nötig sind.

Für die Praxis an der DST bedeutet dies, dass im Fachunterricht eine offensive Spracharbeit betrieben wird. Auf den Einsatz übermäßig simplifizierter Lernmaterialien, die die sprachliche Entwicklung der Lernenden oft nur mäßig fördern, wird bewusst verzichtet. Stattdessen werden die Schüler mit authentischen, der Altersstufe angemessenen, deutschsprachigen Lehrbüchern und Lernmaterialien konfrontiert, bei deren Erschließung ihnen die notwendigen sprachlichen Hilfen angeboten werden.

Die Arbeit der DFU-Fachschaft

Um die Ziele des DFU-Konzepts zu verwirklichen, wurde im Schuljahr 2019/20 die DFU-Fachschaft an der DST gegründet. Diese besteht aus den zwei DFU-Koordinatoren, zwei Deutschlehrern sowie Fachlehrern der deutschsprachigen Fächer. Die Fachschaft ist zwar neu, sie setzt jedoch die schon seit vielen Jahren geleistete Arbeit im DFU-Bereich fort.

Einige Beispiele der DFU-Arbeit sind:

  • Untersuchung von Texten in den Schulbüchern der Naturwissenschaften auf sprachliche Schwierigkeiten und Erarbeitung von notwendigen Hilfen.
  • Verlässliches Einführen und Einüben von fachübergreifenden Operatoren
  • Erstellung von Arbeitsblättern. Dabei: Entwicklung eines einheitlichen Content Management, um die extrinsische Lernbelastung der Schülerinnen und Schüler gering zu halten (z.B. einheitliches Layout, gleichartige Symbolik, Hilfestellungen)
  • Bearbeitung von wichtigen Texten aus den Schulbüchern der Naturwissenschaften im Deutschunterricht.
  • Regelmäßige Absprachen über Bewertungsmaßstäbe, Grundsätze der Heftführung, etc.
  • Umstellungen im DaF-Curriculum zur Synchronisierung zwischen Deutsch- und Fachunterricht, z.B. bei der Behandlung von Partizipialkonstruktionen, des Passivs oder des Genitivs.
  • Fortbildung der naturwissenschaftlichen Lehrer im Umgang mit sprachlichen Fehlern.
  • Gegenseitige kollegiale Hospitationen zwischen Deutschlehrern und DFU-Lehrern.

 

Die DFU-Arbeit ist ein kontinuierlich ablaufender, sich weiterentwickelnder Prozess, der von allen Kollegen mit großem Engagement getragen wird.

 

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1 Vgl. Leisen, Josef: Handbuch des Deutschsprachigen Fachunterrichts (DFU). Didaktik, Methodik, Unterrichtshilfen. Bonn: Varus 1994.

 

Die DFU-Fachschaft

Aus der DFU-Arbeit

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Diese Information ist auch verfügbar auf: Griechisch

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